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Lucie Rozsnyó studierte Operngesang an der Janáček Akademie für darstellende Künste (JAMU) in Brünn (Tschechien) unter der Leitung von Prof. Anna Barová. Ihre nächste Ausbildung erhielt sie während des Studienaufenthaltes an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien (im Atelier von Prof. Claudia Visca) und bei einem Erasmus-Praktikum an der Zürcher Hochschule der Künste und des Studienaufenthalts an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz bei Kateřina Beranová.
Weitere sängerische Erfahrungen erwarb sie als Stipendiatin auf internationalen Gesangkursen unter der Leitung von Leopold Spitzer, Rotraud Hanssmann (Österreich), Piotr Olech (Polen), Kateřina Beranová (Tschechische Republik), Particia Rozario (England), Julie Hassler, Caroline Pelon (Frankreich), Marie Christina Kiehr (Argentinien).
Sie ist Gewinnerin des Internationalen Gesangwettbewerbes von Leoš Janáček, wo sie auch den Preis für die beste Interpretation der tsche-chischen zeitgenössischen Musik erhielt. Sie gewann den Preis für die beste Interpretation des Werks von Leoš Janáček, beim Sommergesangskurs in Baden/ Österreich der Internationalen Sommerakademie Prag-Wien-Budapest.
Im Rahmen der Kammeroper von JAMU studierte sie folgende Rollen ein: Lady Diana (B. Britten: Beggar's Opera), Lisetta (J. Haydn: Il mondo della luna), Eichelhäher und Dackel (L. Janáček: Das schlaue Füchslein), Eleonora (A. Salieri: Prima la musica poi le parole) und viele andere. Später sang sie als Gast im Nationaltheater Brünn, in der Oper La belle et la bête (Philip Glass) die Rolle der Adelaide und später die Rolle der Jane Fonda in der Oper Mai 68 (Petr Kofroň).
Sie sang mittlerweile bei vielen verschiedenen Musikfestivals, wo sie Kompositionen von zeit-genössischen Autoren authentisch interpretierte. In der Rolle der Lady Macbeth in der Michal Košuts Oper Macbeth auf dem Festival Der Mährische Herbst in Brünn, und später auch auf der Vorführung der europäisch zeitgenössischen Musik in Prag stellte sie dies unter Beweis. An dem Mexikanischfestival in Brünn 2010 sang sie in der Oper Apoidea (José Miguel Delgado) die Rolle der Reina und Princessa und dann in der Oper La Llorona (Omar Rojas) die Rolle der La Llorona. Weiter sang sie auf dem Festival Treffen Die Neue Musik Plus in Brünn, dann in Prag beim Festival Prager Frühling, in Litomyšl beim Festival Smetana junge Litomyšl, in Kroměříž beim Festival Forfest, in Ostrava beim Festival Janáček's Mai, und auf dem Festival Der Neuen Musik in Polen.
Regelmäßig widmet sie sich der Konzerttätigkeit in der Tsche-chischen Republik, Polen, England, Deutschland, Österreich, Schweiz und den Vereinigten Staaten von Amerika. Sie ist eine gesuchte Interpretin der zeitgenössischen Musik. Sie ist ein Mitglied im Ensemble des Kammer-körpers ISHA trio, das sich auf Interpretationen der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts orientiert. Solistisch sang sie mit dem gemischten Chor Rastislav in Rom die Werke Missa Pastoralis (F. B. Brixi) und die Bömische Weihnachtsmesse (J. J. Ryba). Weiterhin trat sie als Solistin mit der Chor Virtuosi di Mikulov, dem Orchester Czech Virtuosi, dem Barock-ensemble Baroque Blond Ensemble und mit dem Ensemble Fiorello auf. Mit dem bekannten Ensemble Musica Florea sang sie in der Matthäus-Passion, Johannes-Passion (J. S. Bach), Händel Oper Terpiscore und viele andere. Unter dem Dirigenten Didier Talpain sang sie in der Staatsoper Prag und im National-theater Bratislava die Oper Amadis de Gaule (J. Ch. Bach) die Rollen Coryphee und La Discorde.
Projekte in 2012 sind: Mit dem Ensemble Musica Florea singt sie in der Oratorio per la Santissima Trinita (A. Scarlatti) unter dem Dirigenten Gianluca Capuano in Nymburk und Praha/Tschechien. Weiterhin singt sie als Solistin mit der Tschechischen Philharmonie das zeitgenössische Oratorium Nostradamus von Michal Košut. Bis Ende 2012 plant sie eine CD Produktion mit dem Ensemble ISHA trio. Es soll eine Mischung aus Zeitgenössischer Musik werden.
Biographie
und
repertoire
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